Für einen optimalen Start in die Woche laden wir Euch dazu ein, den musikalischen Vorschlag von Ana Clara, einer brasilianischen Singer-songwriterin aus Belem, kennenzulernen. In den kommenden Wochen wird uns Ana Clara in einem Interview mehr über ihre Musik und ihren Aufenthalt in Italien erzählen. https://www.lavikina.com/de/musik/ana-clara Facebook Comments
Die Katze des Rabbiners (Frankreich, 2011)

Im Algerien der zwanziger Jahre lebt in einer jüdischen Gemeinde ein Rabbiner mit seiner Tochter, seiner Katze und seinem Wellensittich … Eines schönen Tages frisst die Katze den armen Wellensittich und dadurch erlangt sie die Fähigkeit zu sprechen. Und nicht nur das. Die Gabe zu sprechen wird begleitet von der Fähigkeit zu urteilen. Der Rabbiner beginnt ihm die Thora zu lehren und daraufhin entscheidet das Kätzchen, dass der Moment seiner Bar-Mizwa gekommen ist. Nichtsdestotrotz trifft es eine starke Opposition von Seiten des Meisters des Rabbiners, welcher es als ketzerische Kreatur betrachtet. Die Katze hilft ihrem Herrchen dessen Französischprüfung zu bestehen und dabei lernen sie einen Russen kennen, mit dem sie sich in ein Abenteuer begeben, die versteckte Stadt der schwarzen jüdischen Gemeinde im Herzen Afrikas zu finden. Die Katze, welche sie einfach so nennen: Katze, hat einen scharfen Sinn für Kritik, ist liebevoll und loyal mit seinen Menschen. Ohne Zweifel: Wenn Katzen sprechen könnten, wären sie wie es.
Normalerweise sind wir an US-amerikanische oder japanische Animationsfilme gewöhnt. Es ist schön zu sehen, dass es auch andere Länder gibt, die interessante und unterhaltsame Arbeit auf diesem Gebiet leisten. Die Geschichte ist einfach, aber deswegen nicht oberflächlich: sie berührt Themen wie Rassismus oder Religion und die dünne Linie, welche sie vom Fanatismus trennt. Ein empfehlenswerter Film, den es zu genießen lohnt und mit dem man einen kurzweiligen Moment mit einigen Lachern dazwischen verbringen kann.
(Übersetzung Alexander Hämmerle)
Alle zwei Wochen lässt uns in der Rubrik FOTOGRAMAS die mexikanische Videographin an ihrer großen Leidenschaft – dem Kino – teilhaben und schildert aus der Perspektive des Fachs ihre neuesten Eindrücke aus der internationalen Kinoszene.
The Prophet (Kanada / Frankreich / u.a., 2014)

„The Prophet“ ist ein von dem gleichnamigen Buch des libanesischen Autors Khalil Gibran inspirierter Animationsfilm. Er stellt eine reflektierende Reise durch verschiedene Themen wie Ehe, Liebe und Tod dar. All jenes wird durch schöne Animationen unterschiedlichster Techniken illustriert und unter der Mithilfe verschiedener Regisseure realisiert. Da sind zum Beispiel Roger Allers (Der König der Löwen), Tomm Moore (Die Melodie des Meeres), Nina Paley (Sita Sings Blues), Joann Sfar (Die Katze des Rabbiners) oder Joan C. Gratz. Auch wenn der Film an ein jüngeres Publikum gerichtet ist, könnte er für die […]
The Voices (USA, 2014)

Marjane Satrapi führt bei ihrem dritten Film Regie und zum ersten Mal behandelt sie eine Geschichte, die nicht von ihr geschrieben wurde. Erinnern wir uns an „Persepolis“ und „Huhn mit Pflaumen“, die beide auf ihren gleichnamigen Comics beruhen. Die Geschichte handelt von Jerry, einem schüchternen jungen Mann mit bezaubernden Charm, der sich „durch Zufall“ in einen Serienmörder verwandelt. Eine untypische Form, einen Serienmörder zu präsentieren, soweit, dass man Empathie für ihn, sein Erleiden von Psychosen (oder was auch immer der medizinische Ausdruck dafür sei) und sein Widerstreben, aus Angst vor […]


