Makoto Shinkai überrascht uns ein weiteres Mal mit einem herrlichen Animationsfilm und erzählt uns die schöne Geschichte von Mitsuha und Taki. Der junge Regisseur aus Japan hat schon in vorhergehenden Arbeiten sein Talent bewiesen, Liebesgeschichten zu erzählen und bei dieser Gelegenheit präsentiert er uns seine Version des gleichnamigen Romans. Während seines Erscheinens im Jahr 2016, hat „Your Name“ großes Erstaunen beim jungen japanischen Publikum ausgelöst. Die Geschichte übernimmt in Teilen die Legende des roten Fadens, welche von zwei Personen handelt, deren Schicksal trotz der gegenseitigen Distanz in Raum und Zeit […]
The Voices (USA, 2014)

Marjane Satrapi führt bei ihrem dritten Film Regie und zum ersten Mal behandelt sie eine Geschichte, die nicht von ihr geschrieben wurde. Erinnern wir uns an „Persepolis“ und „Huhn mit Pflaumen“, die beide auf ihren gleichnamigen Comics beruhen.
Die Geschichte handelt von Jerry, einem schüchternen jungen Mann mit bezaubernden Charm, der sich „durch Zufall“ in einen Serienmörder verwandelt. Eine untypische Form, einen Serienmörder zu präsentieren, soweit, dass man Empathie für ihn, sein Erleiden von Psychosen (oder was auch immer der medizinische Ausdruck dafür sei) und sein Widerstreben, aus Angst vor der Einsamkeit Medikamente zu nehmen (obgleich der Stimmen, die ihn begleiten), empfinden kann. Die Figuren des Hundes und der Katze: das Gute und das Böse kämpfen in seinem Kopf und er überführt es in die reale Welt. Der Hund ist „der gute Junge“ (wie wir für gewöhnlich zu unseren Hunden sagen) und die Katze ein sadistischer Mörder und gemeiner Begleiter (wie man es immer von Katzen sagt).
Satrapi hat einen Sprung Richtung des schwarzen Humors gemacht. Sie hat ihn gut vollbracht und lässt uns im Klaren darüber, dass sie eine versierte Cineastin ist. Sie steckt nicht in einer Schublade. Der Hauptdarsteller Ryan Reynolds zeigt großes Potenzial. Ein sehr empfehlenswerter Film für diejenigen, denen der schwarze Humor gefällt (sehr schwarz würde ich sagen). Nicht verpassen!
(Übersetzung Alexander Hämmerle)
Alle zwei Wochen lässt uns in der Rubrik FOTOGRAMAS die mexikanische Videographin an ihrer großen Leidenschaft – dem Kino – teilhaben und schildert aus der Perspektive des Fachs ihre neuesten Eindrücke aus der internationalen Kinoszene.
Feuerwerk am helllichten Tage (China, 2014)

Wir schreiben das Jahr 1999 und eine Serie von Körperteilen wurden in einer Kohleförderanlage entdeckt. Der Offizielle Zhili ist einer derjenigen, die mit dem Lösen des Falls beauftragt sind. Unglücklicherweise wird er bei dem Versuch verletzt, die vermuteten Verantwortlichen festzunehmen, während weitere seiner Kollegen sterben. Der mysteriöse Fall bleibt ungelöst. Von seinem Dienst zurückgestellt, sieht er sich gezwungen beim Sicherheitsdienst zu arbeiten, obwohl seine Alkoholprobleme ihn an den Punkt bringen, seine Arbeit zu verlieren. Jahre später trifft er einen alten Kollegen, der an einer Wäscherei wache steht. Zhili entscheidet sich, […]
„Ihr zusammen mit uns sind die von unten“
„Ihr zusammen mit uns sind die von unten (Anm. d. Red.: Los de Abajo)“ beschließt Mauricio Diaz „das Bärchen“ der mexikanischen Gruppe „Los de Abajo“ die letzte Vorstellung ihrer Europatournee 2016. Ein Gig, der in der Panke in Berlin stattfand. Und mehr als ein Konzert war es ein Abschiedsfest, an der Seite anderer Künstler, die in der deutschen Hauptstadt auf der Suche nach eigenen Möglichkeiten sind. Wenn man im Ausland wohnt, ist es immer eine Freude, eine Band aus der eigenen Heimat zu sehen. Es kann einen einfach an Worte, […]


